Autor: Werkzeug-Baumaschinen Redaktion
Das Wichtigste auf einen Blick: Zuerst entscheidet der Werkstoff: HSS ist zäh und nachschärfbar, Hartmetall (HM) ist härter, hitzefester und hält länger, dafür spröder. Bei Holz-Kreissägeblättern ist Hartmetall heute Standard, bei Metallkreissägen und Handbügelsägen bleibt HSS erste Wahl. Genauso wichtig ist die Zahnform: Wechselzahn als Allrounder für Holz, Trapez-Flachzahn für beschichtete Platten und Aluminium, feine Zähne für Laminat. Faustregel Zähnezahl: wenige große Zähne schneiden schnell und grob, viele Zähne fein und sauber, aber langsamer. Beim Sägen von Metall sollten immer mindestens drei Zähne gleichzeitig im Werkstück greifen. HSS oder Hartmetall? Diese Frage stellt sich vor fast jedem Sägeblattkauf. Die ehrliche…
Das Wichtigste auf einen Blick: HSS steht für „High Speed Steel“, auf Deutsch Schnellarbeitsstahl – ein hochlegierter Werkzeugstahl. Der entscheidende Vorteil ist die Warmhärte: HSS bleibt bis rund 600 °C hart, gewöhnlicher Werkzeugstahl wird schon ab etwa 200 °C weich. Deshalb steckt HSS in Bohrern, Sägeblättern, Fräsern und Gewindebohrern. HSS-Co (mit Cobalt) ist die Wahl für Edelstahl, HSS-G die geschliffene Präzisionsvariante, HSS-R die günstige Standardausführung. Hartmetall ist noch härter, aber spröder – HSS ist zäher und verzeiht dir mehr. Auf fast jedem Bohrer und vielen Sägeblättern steht es drauf: HSS. Drei Buchstaben, die dir sagen, aus welchem Stahl das Werkzeug…
Das Wichtigste auf einen Blick: PRC steht für „People’s Republic of China“ – die Volksrepublik China. „Made in PRC“ heißt also schlicht „Made in China“. Die Herkunft ist identisch, nur die Bezeichnung ist eine andere. Häufig wird vermutet, dass „PRC“ gewählt wird, weil es neutraler klingt als „China“ – bewiesen ist dieses Motiv nicht. Nicht verwechseln: ROC („Republic of China“) steht für Taiwan, nicht für Festlandchina. Über die Qualität eines Produkts sagt das Herkunftslabel nichts aus. Du drehst ein neues Werkzeug oder ein Elektrogerät um und liest auf der Rückseite „Made in PRC“. Kein Land, das man aus dem Erdkundeunterricht…
Wieviel Zement für 1m³ Beton? Warum es keine Pauschalzahl gibt, welche Betonsorten es gibt, was Wasserzementwert und Mischungsverhältnis bedeuten.
Außentreppe mit Flüssiggranit sanieren: Was Steinteppich ist, welche Vor- und Nachteile er hat, worauf es draußen ankommt und was der Fachbetrieb macht.
Dachüberstand verlängern: welche Methoden es gibt, warum die Statik entscheidet, was Zimmerer und Dachdecker klären und wann eine Genehmigung nötig wird.
Abflussrohr-Entlüftung nachrüsten: Warum Abflüsse gluckern und riechen, wie ein Rohrbelüfter wirkt, wo seine Grenzen liegen und was der Fachbetrieb klärt.
Das Wichtigste auf einen Blick Styropor darf nur mit lösemittelfreien, wasserbasierten Farben gestrichen werden – sonst löst sich das Material an. Geeignet sind Dispersions- und wasserbasierte Acrylfarben. Tabu sind Nitro-, Kunstharz- und Alkydharzlacke sowie lösemittelhaltige Sprühdosen. Im Zweifel machst du einen Test an einer unauffälligen Stelle, bevor du die ganze Fläche streichst. Trage die Farbe dünn und in mehreren Schichten auf, das gibt ein gleichmäßigeres Ergebnis als eine dicke Schicht. Der Untergrund sollte sauber, staubfrei und trocken sein. Ob Deckenplatten, Zierleisten, Dämmplatten oder Bastelstyropor: Irgendwann willst du das Weiß oder Grau des Styropors durch eine passende Farbe ersetzen. Beim Streichen…
Das Wichtigste auf einen Blick Reine Silikatfarbe haftet auf Dispersionsfarbe nicht, weil sie nur mit einem mineralischen Untergrund verkieseln kann. Für diesen Fall gibt es Dispersionssilikatfarbe und die eigenständige Sol-Silikatfarbe. Beide haften auch auf tragfähigen alten Dispersionsanstrichen. Entscheidend ist, dass der alte Anstrich fest und tragfähig ist – nicht kreidend, nicht abblätternd. Vor dem Streichen die Fläche reinigen, lose Farbe entfernen und je nach Zustand grundieren. Auf glänzenden Lack- oder Latexflächen ist auch Dispersionssilikatfarbe keine gute Wahl. Du willst von einer normalen Wandfarbe auf die diffusionsoffene, mineralische Silikatfarbe umsteigen und fragst dich, ob du einfach drüberstreichen kannst. Die kurze Antwort…
Das Wichtigste auf einen Blick Der Abstand der Traglattung beziehungsweise der Tragprofile, auf denen die Rigipsplatten liegen, beträgt bei 12,5-mm-Platten üblicherweise 40 bis 50 cm. Werden die Platten quer zur Lattung verlegt, sind größere Abstände möglich als bei Längsverlegung. Bei einer abgehängten Decke aus CD-Profilen liegt der Abstand der Abhänger meist bei rund 90 cm, der der Grundprofile bei etwa 100 cm. Zwei Lagen Gipskarton oder schwere Deckenauflagen verlangen engere Abhängerabstände – bei 2 × 12,5 mm rund 75 statt 90 cm. Der Tragprofilabstand bleibt laut Knauf und Rigips bei bis zu 50 cm. Maßgeblich sind immer die Angaben des…